Literatur hören in Jurten zwischen Stahl und Glas

Andreas Scheffler in einer der Jurten am Potsdamer Platz
Andreas Scheffler in einer der Jurten am Potsdamer Platz

Als man noch mit der Milchkanne direkt im Bauernhof Milch kaufen durfte, da gab es einen ganz besonderen Geruch in den Melkstuben neben dem Kuhstall. Da vermischten sich Aromen von Tier und Milch zu einem etwas süßlichen Geruch, der auch etwas Fettes hatte.

Mitten in der großstädtischen Glas- und Stahlarchitektur des Potsdamer Platzes hatte ich genau diesen Geruch wieder in der Nase. Nicht in einem zu glatten Lokale oder der vielen Büroräume. Es war in einer der Jurten, die da gerade stehen. Etwas verlassen stehen die drei Zelte aus der mongolischen Steppe da. Aber genau das ist es ja, was sie so reizvoll macht.

In ihnen verliert sich der Zuhörer nicht. Im Gegenteil: Nur 44 können einer der Lesungen zuhören; vielleicht auch 48 mit ganz viel quetschen. Egal wie kalt es draußen ist, innen ist es in kürzester Zeit so warm, dass jede nur noch so dünne Jacke zu dick ist.

Jurten auf den Potsdamer Platz
Jurten auf den Potsdamer Platz

Der Geruch der Filzzelte verschwindet dann auch. Ob das an den Ausdünstungen der vielen Menschen liegt, oder dem abnehmenden Sauerstoffgehalt der Luft? Ich weiß es nicht. Nur, dass es nach der Lesung nur fünf Minuten dauert, bis er wieder in die Nase drängt.

Die Jurtendeckel oben sind geschlossen. Doch wenn sie etwas verrutscht sind, dann erblickt man durch sie ein kleines Stück Glas- und Stahl eines der hohen Häuser. Dann kommt die Kälte des Außen als Bild in die Wärme des Innen. Die Lesung wird so zu einem sinnlichen Eindruck ganz eigener Art. Und der ist so stark, dass selbst peinlich unvorbereitete Moderatoren, die keinen Autorennamen kennen, gut zu ertragen sind.

Mit dem Bahntower im Hintergrund
Mit dem Bahntower im Hintergrund

Neben der Gefahr dass laut grölende italienische Touristen direkt neben der Zeltwand die leise Stimme der Autorin übertönen, ist das der einzige Minuspunkt einer wunderbaren Art, mit Literatur in Kontakt zu kommen.

Andreas Scheffler war übrigens sehr amüsant, auch wenn er etwas zu sehr in dem einen oder anderen Klischee badete. Katharina Hacker erzählte nett vom Odenwald, auch wenn es da bestimmt niemanden gibt, der Blaubeeren isst. Wenn schon, dann Heidelbeeren. Judith Poladjan hat wunderbar gelesen, auch wenn die Ich-Erzählerin etwas blass blieb. Und Thomas Melle hat bestimmt einen guten Roman geschrieben. Aber mit dem Vorlesen hat er es nicht so. Dennoch haben alle Runden Spaß gemacht.

 

 

Pigor spricht mir aus dem Herzen: Nieder mit IT !

Wenn ein Hacker über die eigene Webseite Viagra verkauft, wenn er sich im System einnistet und die Google-Links mit Schweinkram versaut, wenn die Systeme so komplex sind, dass nicht klar ist, wo der Schad-Code was und wie macht, dann, ja dann schreit es in mir: Nieder mit IT!

Dann muss ich dieses Lied anhören. Dann muss ich Pigor und Eichhorn in mich aufnehmen und ganz laut mitsingen oder – besser noch – mitgrölen: Nieder mit IT!

Es geht mir dann auch besser. Aber leider nur mir. Die Webseite ist immer noch nicht genesen. Jetzt arbeiten Menschen daran. Menschen von der IT. Denen muss ich vertrauen. Denen darf ich nicht entgegenschleudern: Nieder mit IT!

Und doch juckt es und zuckt es in mir. Ich höre das Stück jetzt noch einmal. Ganz leise. Und summe mit. Nur wenn der Laptop jetzt abrauscht, dann schreie ich es noch einmal: Nieder mit IT!

Peter Panter schreibt Mehring in der Weltbühne einen Brief

“Das war, als Walter Mehring zum fünfundzwanzigstenmal nach Paris kam, und der dortige Herr Polizeipräsident sann grade nach, ob man den Mann zur Ehrenlegion oder zur Fremdenlegion vorschlagen sollte … da schrieben wir uns ›kleine Blaue‹ (sprich: ptieh blöhs). Das sind diese winzigen Rohrpostbriefe, die sich die Pariser deshalb schreiben, weil sie ein Telefon haben, aber sonst vernünftige Leute sind, es also nicht benutzen. Denn das pariser Telefon … (bricht in Schluchzen aus; wird mit Brom gelabt, will kein Brom, bekommt Whisky, atmet auf und fährt fort):

Fortsetzung auf walter-mehring.info:

Heimat (13) – Geburtstage bei Freunden im Heimatort

Eine Einladung, die sofort Freude auslöst: ein runder Geburtstag im Heimatstädtchen. Länger als ein Jahr hat man sich nicht mehr gesehen und dennoch wird an einen gedacht. Wenn das funktioniert, nennt man es wohl Freundschaft.

Das Fest ist schön. Etliche Gesichter sind gealtert. Aber das gilt umgekehrt ja auch, wenn es fünf, zehn oder gar 15 Jahre her ist, dass die letzten Worte gewechselt wurden. Und dennoch ist alles so vertraut. Ganz uneitel wird sich unterhalten. Kurz wird das Wesentliche der veränderten Lebensumstände ausgetauscht und schon werden Gespräche dort fortgesetzt, wo sie vor Jahren endeten.

Zumindest stellt sich ein solches Gefühl ein. Das ist von tiefem Vertrauen und wohliger Wärme geprägt. Und auf jeden Fall von Heimkehr.

Mehr Heimat:
(1) Mein Sprungturm
(2) Stänglich vom Schwab
(3) Leberkäsweck
(4) Bilder aus Hammelburg
(5) Schlesisch Blau in Kreuzberg
(6) Danke Biermösl Blosn!
(7) Weinlaub und Weintrauben
(8) Laufwege in Buchenwäldern
(9) Fränkische Wirtschaft
(10) Bamberger Bratwörscht am Maibachufer
(11) Weißer Glühwein
(12) Berlin
(13) Geburtstage bei Freunden aus dem Heimatort
(14) Gemüse aus dem eigenen Garten
(15) Glockenläuten in der Kleinstadt
(16) Italienische Klänge
(17) Erstaunliches Wiedersehen nach 20 Jahren
(18) Federweißen aus Hammelburg
(19) Wo die Polizei einem vertraut
(20) Erinnerungen in Aschaffenburg
(21) Nürnberg gegen Union Berlin
(22) Der DDR-Polizeiruf 110 „Draußen am See“

Nino Haratischwilis „Mein sanfter Zwilling“ zeigt die Abgründe der Liebe

Nino Haratischwili: Mein sanfter Zwilling
Nino Haratischwili: Mein sanfter Zwilling

Dieser Roman verstört, weil er das Zerstörungspotenzial der Liebe beschreibt. Dieses Buch fesselt, weil es die Suche nach Freiheit zum Thema hat. „Mein sanfter Zwilling“ verwirrt, weil er den Irrsinn einer Familie, einer Liebe und eines Krieges analysiert.

Nino Haratischwili ist erst 28 Jahre alt. Sie ist in Tiflis (Georgien) geboren und in Deutschland aufgewachsen. Sie hat bereits 13 Theaterstücke geschrieben, wurde dafür schon mehrfach ausgezeichnet und legt mit „Mein sanfter Zwilling“ ihren zweiten Roman vor. Für sie ist das Schreiben offenbar eine Sucht, zumindest aber eine Verpflichtung. Bei all den Stoffen, die sie bereits bearbeitet hat, ist klar, dass sie sich nicht mit der Aufarbeitung der eigenen Biografie beschäftigt. Sie sucht die großen Konflikt, die schweren Themen. Und kann sie fesselnd auf einem außerordentlichen sprachlichen und literarischen Niveau bearbeiten.

Im aktuellen Roman geht es um Ivo und Stella, die als (Stief)-Geschwister aufwachsen. Seit sie sich kennen, lieben sie sich. Allerdings ist das keine einfache, sanfte Liebe. Denn etwas steht zwischen ihnen. Deshalb ist ihre Beziehung von Trennungen und Gewalt, von Selbstzerstörung und unglaublichen Glücksmomenten geprägt. Sobald sie sich nahe kommen, können sie kein normales Leben mehr führen, dann müssen sie das Leben in Extase mit Sex und Drogen spüren, dann verschwindet das, was man gemeinhin für Glück hält. Denn in der körperlichen Pein, in der seelischen Qual, aber auch in der unglaublichen Zweisamkeit erleben sie eine ganz andere Dimension des Zusammenseins.

Die Anlage dieses Stoffes wäre den meisten Autoren zu einer klebrigen Kolportage verkommen. Nino Haratischwili formt aus der Ich-Erzählung Stellas aber einen Roman, der sämtliche Zwischentöne der Liebe gekonnt ausformuliert. Sobald der Leser weiß, dass die Beziehung von Ivo und Stella schwierig ist, wird er immer weiter in den Sog dieser Liebe gerissen. Gekonnt hält sie die Ursache offen, ohne Langeweile zu produzieren. Am Ende des Buches ergeben Aufbau und die verschiedenen Szenen ein schlüssiges Bild, das den Leser grübelnd zurücklässt. Und das, weil das Buch so klar und ergreifend ist.

Auch die Szenen in Georgien, die sich mit dem Bürgerkrieg 1992 beschäftigen, sind deutlich mehr als Folklore. Sie sind integraler Bestandteil der Geschichte. Und sie bringen die Auflösung des Dramas. Nino Haratischwilis Roman ist ein großer deutscher Gegenwartsroman.

Nino Haratischwili: Mein sanfter Zwilling, Frankfurter Verlagsanstalt, 379 Seiten, 22,90 Euro.

Heimat (12) – Berlin

Bergmannstraße 16; Berlin Kreuzberg
Bergmannstraße 16; Berlin Kreuzberg

Berlin, München oder Hamburg? Welche dieser Städte könnte es einmal sein? Dass es Hammelburg auf Dauer kaum sein kann, war schon bald klar. Für München sprachen die vielen Besuche als Kind beim Großvater. Für Hamburg eigentlich nichts – außer eventueller Jobaussichten. Und für Berlin? Da war vor allem ein Gefühl – und die Herkunft des anderen Großvaters.

Etwa hier in der Bergmannstraße. In der Nummer 16 wurde er geboren. Und seltsam vertraut war mir diese Gegend schon beim ersten Besuch. Immer wieder zieht es mich dorthin, so als gäbe es noch heute einen Bezug zu diesem Gemäuer und den Straßen Kreuzbergs, der tiefer geht. Die Großeltern sind schon 1936 aus Berlin weggezogen. Und sie haben die Stadt nach dem Krieg nicht nehr besucht. Eine enge Bindung sieht anders aus.

Bergmannstraße 16; Berlin Kreuzberg
Bergmannstraße 16; Berlin Kreuzberg – heute mit Weinladen

Vor zehn Jahren hatte ich meinen ersten Arbeitstag in Berlin. Von Anfang fühlte ich mich, als sei ich angekommen. Weder sprachlich noch kulinarisch passe ich eigentlich hier her. Aber gegen das Gefühl, am richtigen Ort zu sein, sind diese Kleinigkeiten nichts. Vielleicht hängt es auch mit all den Autoren der 20er-Jahre zusammen, die mich schon immer beschäftigen. Mit den Mehring, Tucholsky, Herrmann-Neisse, mit dem Umfeld von Weltbühne und Tage-Buch, die ohne Berlin nicht zu denken wären. Vor zehn Jahren konnte ich beginnen, diese Stadt besser kennenzulernen. Damit fertig bin ich noch lange nicht. Aber mit Heimat wird man ja nie fertig. Sie treibt einen immer weiter. Und meldet sich in Momenten, in denen man nicht mit ihnen rechnet.

Mehr Heimat:
(1) Mein Sprungturm
(2) Stänglich vom Schwab
(3) Leberkäsweck
(4) Bilder aus Hammelburg
(5) Schlesisch Blau in Kreuzberg
(6) Danke Biermösl Blosn!
(7) Weinlaub und Weintrauben
(8) Laufwege in Buchenwäldern
(9) Fränkische Wirtschaft
(10) Bamberger Bratwörscht am Maibachufer
(11) Weißer Glühwein
(12) Berlin
(13) Geburtstage bei Freunden aus dem Heimatort
(14) Gemüse aus dem eigenen Garten
(15) Glockenläuten in der Kleinstadt
(16) Italienische Klänge
(17) Erstaunliches Wiedersehen nach 20 Jahren
(18) Federweißen aus Hammelburg
(19) Wo die Polizei einem vertraut
(20) Erinnerungen in Aschaffenburg
(21) Nürnberg gegen Union Berlin
(22) Der DDR-Polizeiruf 110 „Draußen am See“

Dialekt macht Spaß

Kark-Heinz Göttert: Alles außer Hochdeutsch
Kark-Heinz Göttert: Alles außer Hochdeutsch

Wenn Menschen dieses angebliche Hochdeutsch sprechen, dann klingt das meist gekünstelt. Viel schöner ist es, wenn sich an der Sprache erkennen lässt, wo jemand herkommt. Karl-Heinz Göttert versucht in seinem Buch „Alles außer Hochdeutsch“ Lust auf Dialekt zu machen. Doch so ganz gelingt es dem Kölner Germanisten nicht.

Von den gut 350 Seiten werden die wenigsten Leser alle in sich aufsaugen. Die Einführung ist gut und überzeugend. Auch jeder Komplexe über die großen neun deutschen Dialekte ist für sich lesenswert. Aber alle zusammen sind dann doch ermüdend. Und das gilt für den interessierten Laien wie für den linguistischen Experten. Letzteren dürfte das Bauch nicht tief genug gehen, weil es das auch gar nicht will. Für die anderen wird neben der Einführung vor allem das Kapitel über die eigene Heimat und die Wohngegend von Bedeutung sein.

Verdienstvoll ist Götterts klare Ansage, dass es kein Hochdeutsch gibt. Denn weder spreche man in Hannover besseres Hochdeutsch als in Frankfurt am Main oder in Nürnberg. Im Norden wird ein von Resten der überwundenen niederdeutschen Dialektformen geprägtes Deutsch gesprochen, im Süden eines, das von den noch gesprochenen geprägt ist. Göttert zu Folge ist keines besser oder schlechter. Und da hat er ja auch recht. All die fruchtlosen Diskussionen, on „zu“ oder „an“ Weihnachten richtig ist, haben nichts mit Hochdeutsch zu tun, sondern allenfalls mit einer an der eigenen regionalen Dialektkultur geschulten Sprachwahrnehmung.

„Ein Streifzug durch unsere Dialekte“ ist der Untertitel des Buches. Diesem wird er durch die Kapitel über die neun Dialektregionen gerecht. Leider fehlt Göttert dabei der rote Faden, der sich durch alle Kapitel zieht. Der Suche nach griffigen und witzigen Beispielen wird manchmal die Systematik geopfert. Allerdings sind viele Beispiele dann doch amüsant. Und sie machen sämtlich Lust auf die sprachliche Vielfalt, die Deutschland prägt – und das wieder verstärkt.

Insofern lohnt sich ein Blick in das Buch. Jeder Leser wird Dinge finden, die ihn verblüffen. Wer sich allerdings intensiv mit dem Thema befassen will, sollte besser nach echter Fachliteratur greifen. Aber das wird sicherlich nur eine kleine Minderheit sein.

Karl-Heinz Göttert: Alles außer Hochdeutsch – Ein Streifzug durch unsere Dialekte. Ullstein, 384 Seiten, 19,90 Euro.

Nachtrag zu den Weihnachts-Läusen

Lausfreundliche Aufwärmstation auf dem Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei
Lausfreundliche Aufwärmstation auf dem Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei

Die Anteilnahme der Leserinnen und Leser dieses Blogs war sehr groß. Läuse an Weihnachten wünscht sich nun wirklich niemand. Natürlich haben auch wir gegrübelt, wo die Viecher denn herkommen könnten. Da uns sehr gut befreundete Kinder deutlich gemacht haben, dass der Weihnachtsmann weder zauselig noch verlaust ist, muss es jemand anderes gewesen sein.

Bei zauseilg ist mir dann sofort der Prenzlauer Berg zu Berlin eingefallen. Da leben ja etliche Zausel mit angefettetem Haar und seltsamem Bartwuchs. Kurz vor Weihnachten hielten wir uns dort sogar auf. Und so kann ich mir nur vorstellen, dass sich unser Sohn die Läuse auf dem dortigen Weihnachtsmarkt eingefangen hat. Das ist natürlich nur eine Vermutung, aber sie ist noch wahrscheinlicher als die mit dem Weihnachtsmann.

Denn in der Kulturbrauerei gibt es auch diese hier abgebildete Aufwärmstation. Man setzt sich auf Heizungen, die mit warmem Wasser aus einem mit Holz befeuertem Ofen versorgt werden. Zusätzlich mummelt man sich in Mäntel mit Fell (!) ein. Und so verzieht sich die Kälte gewiss. Aber die Laus, die ein Prenzlauer Berg-Zausel ins Fell entlassen haben könnte, wäre eben auch ruckzuck im Haupthaar.

So oder so ähnlich könnte es gewesen sein. Wäre dieser Blog Literatur, dann sogar ganz sicher.

Erste Laufversuche auf glitschigem Laub

Weihnachtlich-matschige Waldwege
Weihnachtlich-matschige Waldwege

Die frische Luft tut gut. Auch wenn die Beine furchtbar schmerzen. Auf glitschigem Untergrund ist das Laufen eine aufregende Angelegenheit. Vor allem, wenn nach wochenlanger Pause wegen der Rippenprellung die Unsicherheit dazu kommt.

Jeder Schritt erfordert Vorsicht. Das nasse Laub und der Matsch vom täglichen Regen ist ein blöder Untergrund. Aber der Bewegungsdrang ist nach wochenlangem Pausieren stärker. Auch wenn die Rippe ständig mahnt, ja behutsam zu sein. Mit leichtem Stechen bei jedem Schritt ruft sie sich dauerhaft ins Bewusstsein. Und so sind die Schritte eher schwerfällige Tapser statt gazellenhafter Sprünge.

Das wiederum macht sich in den Gelenken und der Muskulatur bemerkbar. Aber was soll’s? Irgendwann muss das Laufen ja wieder beginnen. Und ob das nun auf diesem Matsch ist oder vielleicht in einigen Tagen oder Wochen auf frischem Schnee ist doch auch egal. Vielleicht sind dann die Schritte wieder sicherer und die Muskeln lockerer. Auf jeden Fall aber wird auch dann die frische Luft gut tun. Und das Duschen nach dem Schwitzen.