Im Watt

Wenn sich das Wasser bei Ebbe zurückzieht, öffnet sich das Meer. Es zeigt sein Innerstes. Da ist Sand und Schlick und vor allem immer noch Wasser. Wasser in Pfützen, Wasser in Prielen und Wasser in all seinen Schattierungen mit Wellen und Lichtreflexen. Was auf den ersten Blick wie grau-braune Öde aussieht, steckt voller kleiner Schönheiten, die sich zu einer großen formen.

Blicke auf Helgoland

Jeden Tag kommen Schiffeweise Touristen aus Cuxhaven, Büsum und den anderen Häfen, die mit Deutschlands einziger Hochseeinsel verbunden sind. Helgoland liegt da mitten im Meer, als sei es eigens dafür geschaffen, um Schiffsladungen von Menschen für einige Stunden aufzunehmen und dann wieder auszuspucken. Sie kommen alle, um die Reize zu sehen, die alle sehen. Und natürlich, um Schnaps zu kaufen. Und Zigaretten. Und Parfüms, Schokolade und Mentos in ganz großen Rollen.

Jedes Motiv auf dieser Insel ist xig-fach fotografiert worden. Jeder Winkel tausendfach ausgeleuchtet. Jeder Stein, jeder Grashalm, jeder weißer Vogelschiß in so viele Augen eingedrungen, dass sich das erzeugen neuer Bilder eigentlich erübrigt. Und dennoch macht es Spaß, noch einmal zu schauen und eigene Bilder zu machen.

Winterlicher März am Krossinsee

In der Zeitung steht, dass es Mitte März noch nie so kalt war wie in diesem Jahr. Auch wenn die Sonne scheint, ist vor allem der Wind noch immer schneidend kalt. Nur an wirklich windgeschützten Stellen hat die Sonne die Kraft zu wärmen. Da schafft sie es auch, die Oberfläche des gefrorenen Waldbodens leicht aufzutauen. Ansonsten dominiert das kalte Blau des Himmels und das gefrorene Wasser am Ufer des Krossinsees. „Winterlicher März am Krossinsee“ weiterlesen

Impressionen vom winterlichen Weinberg

Am schönsten sind die Weinberge im Herbst. Wenn Gelb, Rot und Grün die Hänge in unterschiedlich großen Flächen dominieren, dann entsteht ein wunderbares Bild. Aber auch in diesen kalten Wintertagen haben Heroldsberg und Co. einen ganz eigenen Reiz. Die Fülle der Grau- und Braun-Töne kontrastieren mit dem zarten Weiß von Raureif und Schnee. Die Rebreihen schaffen Strukturen, die Flechten und Pilze auf Reben und anderen Pflanzen sorgen für reizvolle Entdeckungen im Kleinen.

Winterspaziergang auf dem Kreuzberg

Der Kreuzberg ist das Kloster mit dem Kreuzweg und der Kreuzigungsgruppe. Er ist der Berg mit den Skiliften, den Loipen und den Winterwanderwegen. Die Höhe mit dem weiten Blick. Kurz: Der Kreuzberg ist immer einen Ausflug wert. Vor allem, wenn es ein Schneetag ist.

Innen- und Aussichten im Cottbuser Kunstmuseum Dieselkraftwerk

Das Schöne am Cottbuser Kunstmuseum Dieselkraftwerk ist natürlich die ausgestellte Kunst. Aber noch viel mehr ist es die Architektur dieses ungewöhnlichen Ausstellungsgebäudes. Bei der Sanierung wurde auf ganz viele Details geachtet. Viele Elemente erinnern an Schiffbau. Das Treppenhaus, das wie ein Bug Richtung Amtsteich im Goethe-Park. Selbst das Treppengeländer ist wie eine Reling gestaltet. So schuf der Architekt Werner Issel den Raum für die beiden Schiffsmotoren, die hier Strom erzeugen sollten. Ohne diese Motoren ist er ein außergewöhnlicher Ort zur Präsentation von Kunst. Nicht nur wegen der stets wechselnden Ausstellungen lohnt es sich also, immer wieder im DKW vorbeizukommen.

Fliesen im Cottbuser Kunstmuseum Dieselkraftwerk

Herbststimmung in Rieth (Buckow) am Neuwarper See

Rieth (Luckow) liegt direkt am Neuwarper See. Die polnische Grenze verläuft direkt hinter dem Ort entlang eines kleinen Baches. Das Stettiner Haff liegt in Sichtweite. Heute ist gefühlt jedes zweite Haus im Ort ein Ferienhaus, teils als neuer skandinavischer Holzbau, teils als ehemaliges Schloss, Forsthaus oder Wirtshaus. Der ländliche Raum ist hier nur noch als Erholungsraum attraktiv. In dieser Funktion aber sehr.

Herbststimmung auf Schloss Saaleck und am Schlossberg

Mit Andreas Oppermann 1860 durch Palermo (3) – Märkte

„Palermo – Erinnerungen von Andreas Oppermann“ heißt ein 1860 in Breslau erschienenes Buch. Auf den Spuren dieses Namensvetters aus der Vergangenheit sieht Palermo manchmal noch genauso aus wie heute:

Straßen-Antiquariat in Palermo.

Der Antiquar legt ernsthaft den Schatz literarischer Reichthümer auf dem Straßenpflaster aus, unbekümmert, ob darüber auch einmal ein Eselchen mit seiner Ladung von Oel stolpert. Ein wissensdurstiger Käufer kniet sich gemüthlich vor den Büchern hin und hält Auslese seines Bedarfs.

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Mit Andreas Oppermann 1860 durch Palermo (2) – Balkone

„Palermo – Erinnerungen von Andreas Oppermann“ heißt ein 1860 in Breslau erschienenes Buch. Auf den Spuren dieses Namensvetters aus der Vergangenheit sieht Palermo manchmal noch genauso aus wie heute:

Auch kennt der Palermitaner keine abgeschlossene Häuslichkeit. Es werden Toilettengeschäfte, welche man bei uns mit der größten Heimlichkeit abmacht, dort sehr öffentlich auf dem Balkon des Hauses oder der Straße verrichtet. „Mit Andreas Oppermann 1860 durch Palermo (2) – Balkone“ weiterlesen