Hammelburg Einst und Jetzt (12) – Kissinger Straße

Hindenburg Straße  (1935)

Der Blick von der Amtsgerichtskreuzung in Richtung Marktplatz zeigt die Kissinger Straße in der Hammelburger Altstadt. 1935 war die Straße nach dem Feldmarschall und Reichspräsidenten Hindenburg benannt, der am 30. Januar 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannte und damit die Nationalsozialisten an die Macht brachte.

Die auffälligste Veränderung ist neben den Leuchtreklamen am Deutschen Haus zu sehen. Nur noch das Erdgeschoss ist in Sandstein. Alles andere wurde mit Fachwerk neu aufgesetzt und erweitert. Bis in die 1990er-Jahre war im Deutschen Haus eine typische Wirtschaft. Heute ist ein Hotel und mit der Wandelbar eine neue Form Gastronomie im Deutschen Haus.

Kissinger Straße

 

Mehr Einst und Jetzt aus Hammelburg:
(1)  – Stadtpfarrkirche
(2)  – Rotes Schloss vom Weiher aus
(3)  – Am Kellereischloss
(4)  – Hüterturm
(5)  – Ruine Aura
(6)  – Baderturm
(7)  – Kloster Altstadt und Schloss Saaleck
(8)  – Kreuzigungsgruppe des Altstädter Kreuzwegs
(9)  – Blick von Schloss Saaleck auf die Stadt
(10) – Freibad (heute Saaletalbad)
(11) – St. Nepomuk
(12) – Kissinger Straße

Hammelburg Einst und Jetzt (10) – Freibad (heute Saaletalbad)

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Am 10. Mai 1974 ist in Hammelburg das Freibad eröffnet worden. Das Bild entstammt einer Broschüre zur Eröffnung und ist wenige Wochen zuvor aufgenommen worden. Die Rutsche ist noch nicht fertig; genauso wie der Sprungturm, an dem die Leiter und die Geländer noch fehlen.

Heute heißt das Freibad „Saaletalbad“. Von der klaren Sicht auf das Becken ist nichts mehr zu sehen. Zum einen, weil der Baumbestand in den vergangen 40 Jahren zu schönen schattenspendenden Bäumen herangereift ist. Viel massiver ist aber der Umbau zu erkennen. Das Nichtschwimmerbecken mit Rutsche und 20-Meter-Bahnen im hinteren Teil gibt es nicht mehr. Es wurde beim Umbau zugeschüttet. Stattdessen ist das um eine Bahn verkleinerte 50-Meter-Becken um einen Nichtschwimmerbereich erweitert worden. Und die Bademeisterkabine befindet sich jetzt fast direkt am Becken.

Trotz aller Umbaumaßnahmen ist der Sprungturm aber erhalten worden. Eine Attraktion, die nach wie vor viel genutzt wird. Und die 50-Meter-Bahnen wurden im Kern auch nicht angetastet. Zum Glück. Statt Spaß-Wahnsinn existiert nun eine schöne Mischung aus Schwimmbad, Sprungturm und vielen Möglichkeiten zum Spielen und Räubern – etwa auf den beiden Beach-Volleyballplätzen.

Saaletalbad Hammelburg
Saaletalbad Hammelburg

Mehr Einst und Jetzt aus Hammelburg:
(1)  – Stadtpfarrkirche
(2)  – Rotes Schloss vom Weiher aus
(3)  – Am Kellereischloss
(4)  – Hüterturm
(5)  – Ruine Aura
(6)  – Baderturm
(7)  – Kloster Altstadt und Schloss Saaleck
(8)  – Kreuzigungsgruppe des Altstädter Kreuzwegs
(9)  – Blick von Schloss Saaleck auf die Stadt
(10) – Freibad (heute Saaletalbad)
(11) – St. Nepomuk
(12) – Kissinger Straße

Hammelburg Einst und Jetzt (9) – Blick von Schloss Saaleck auf die Stadt

Blick von Schloss Saaleck auf Hammelburg um 1960

In den vergangenen 50 Jahren hat sich der Anblick Hammelburgs vor allem im Hintergrund verändert. Ob Krankenhaus oder Erdfunkstelle, ob Hochhaus oder Gewerbegebiet in Westheim, die Stadt hat sich schon sehr verändert.

Blick von Schloss Saaleck auf Hammelburg im Mai 2013

Mehr Einst und Jetzt aus Hammelburg:
(1)  – Stadtpfarrkirche
(2)  – Rotes Schloss vom Weiher aus
(3)  – Am Kellereischloss
(4)  – Hüterturm
(5)  – Ruine Aura
(6)  – Baderturm
(7)  – Kloster Altstadt und Schloss Saaleck
(8)  – Kreuzigungsgruppe des Altstädter Kreuzwegs
(9)  – Blick von Schloss Saaleck auf die Stadt
(10) – Freibad (heute Saaletalbad)
(11) – St. Nepomuk
(12) – Kissinger Straße

Hammelburg Einst und Jetzt (7): Blick auf Kloster Altstadt und Schloss Saaleck

Blick auf Kloster Altstadt und Schloss Saaleck um 1915
Blick auf Kloster Altstadt und Schloss Saaleck um 1915
Blick auf Kloster Altstadt und Schloss Saaleck im Juli 2012
Blick auf Kloster Altstadt und Schloss Saaleck im Juli 2012

Mehr Einst und Jetzt aus Hammelburg:
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(2)  – Rotes Schloss vom Weiher aus
(3)  – Am Kellereischloss
(4)  – Hüterturm
(5)  – Ruine Aura
(6)  – Baderturm
(7)  – Kloster Altstadt und Schloss Saaleck
(8)  – Kreuzigungsgruppe des Altstädter Kreuzwegs
(9)  – Blick von Schloss Saaleck auf die Stadt
(10) – Freibad (heute Saaletalbad)
(11) – St. Nepomuk
(12) – Kissinger Straße

Hammelburg Einst und Jetzt (6) – Baderturm

Baderturm in Hammelburg um 1915
Baderturm in Hammelburg um 1915
Baderturm in Hammelburg im Mai 2012
Baderturm in Hammelburg im Mai 2012

Mehr Einst und Jetzt aus Hammelburg:
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(2)  – Rotes Schloss vom Weiher aus
(3)  – Am Kellereischloss
(4)  – Hüterturm
(5)  – Ruine Aura
(6)  – Baderturm
(7)  – Kloster Altstadt und Schloss Saaleck
(8)  – Kreuzigungsgruppe des Altstädter Kreuzwegs
(9)  – Blick von Schloss Saaleck auf die Stadt
(10) – Freibad (heute Saaletalbad)
(11) – St. Nepomuk
(12) – Kissinger Straße

Einst und Jetzt Hammelburg (5) – Ruine Aura

Ruine Aura um 1915
Ruine Aura um 1915
Ruine Aura Ende April 2012
Ruine Aura Ende April 2012

Die Ruine Aura liegt zwischen Hammelburg und Bad Kissingen im ehemaligen Landkreis Hammelburg. Die Ruine hat Bismarck ebenso fasziniert wie Theodor Heuss.

Mehr Bilder von der Ruine Aura finden sich hier…

Mehr Einst und Jetzt aus Hammelburg:
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(12) – Kissinger Straße

Hammelburg Einst und Jetzt (4) – Hüterturm

Hüterturm in Hammelburg um 1915
Hüterturm in Hammelburg um 1915
Hüterturm in Hammelburg Ende April 2012
Hüterturm in Hammelburg Ende April 2012

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(12) – Kissinger Straße

Hammelburg Einst und Jetzt (3) – Am Kellereischloss

Am Kellereischloss in Hammelburg (1915)
Am Kellereischloss in Hammelburg (1915)
Am Kellereischloss in Hammelburg (2012)
Am Kellereischloss in Hammelburg (2012)

Mehr Einst und Jetzt aus Hammelburg:
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(10) – Freibad (heute Saaletalbad)
(11) – St. Nepomuk
(12) – Kissinger Straße

Hammelburg Einst und Jetzt (1) – Stadtpfarrkirche ca. 1915 und heute

Stadtpfarrkirche Hammelburg um 1915 (lange vor der Verlängerung nach Süden)
Stadtpfarrkirche Hammelburg um 1915 (lange vor der Verlängerung nach Süden)
Stadtpfarrkirche Hammelburg 2012 (aus ähnlicher Position, aber im erweiterten Zustand)
Stadtpfarrkirche Hammelburg 2012 (aus ähnlicher Position, aber im erweiterten Zustand)

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(9)  – Blick von Schloss Saaleck auf die Stadt
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(11) – St. Nepomuk
(12) – Kissinger Straße

Rundgang durch Cottbus in Bildern

Veränderung im eigenen Umfeld wird kaum wahrgenommen. Dafür wandelt sich eine Stadt zu langsam. Deutlich wird die Entwicklung erst dann, wenn das Alte und das Neue nebeneinandergestellt werden. Die Märkische Oderzeitung hat als neunten Band der Reihe „Einst und Jetzt“ ein Buch über Cottbus vorgestellt.

Harriet Stürmer ist in Cottbus geboren. Sie ist dort zur Schule gegangen und hat nach dem Studium als Journalistin in Cottbus gearbeitet. Inzwischen ist sie Redakteurin der Märkischen Oderzeitung. Für den Band „Einst und Jetzt – Cottbus“, der Mittwochabend vorgestellt wurde, hat Stürmer ihre Heimatstadt neu entdeckt. Und nachgeforscht, warum etwa der kleine Berg, auf dem das Landgericht steht, nicht Gerichts-, sondern Schlossberg heißt. Das erste Motiv des Buches zeigt den Hügel mit dem dominierenden Turm. Der fußt auf den ältesten Bauresten der Stadt. Weil er zur Burg und später zum Schloss, das im 19. Jahrhundert abbrannte, gehörte, heißt der Berg noch heute Schlossberg.

Von hier führt das Buch auf über 40 Bildpaaren fast wie bei einem langen Spaziergang durch die Stadt. Fotografin Carla Fischer hat bei ihrer Arbeit für das Buch festgestellt: „Auf den alten Bildern war oft viel mehr Leben.“ Ein Eindruck, der im Buch bestätigt wird. So war der Cottbuser Altmarkt früher „ein echter Markt“, wie Stadtarchivar Steffen Krestin bei der Buchvorstellung im Cottbuser Stadtmuseum ausführte. In der Gegenwart lebt er vor allem im Sommer dank der vielen Straßencafés auf. Doch im Winter fehlt ihm die Funktion.

Diese Veränderungen in der Funktion von Gebäuden oder ganzen Stadtarealen werden in dem Band immer wieder durch ein historisches und ein aktuelles Foto aus der gleichen Perspektive festgehalten. Stürmers Texte sortieren dies kompakt in Vergangenheit und Gegenwart ein. Konzept und Buch überzeugten die Gäste der Vorstellung. „Ein schöner Bildband, der uns zeigt, wie sich die Stadt verändert hat,“ so das Fazit einer Besucherin.