Ein wahnwitziger Thriller über den Brexit von Andrew Marr

marrNur noch vier Tage, dann wissen wir, ob die Briten weiterhin Europäer sein wollen oder nur noch Insulaner. Die Debatte um den Brexit hat alles, was ein Thriller benötigt; inzwischen mit der Labour-Abgeordneten Jo Fox leider auch ein Mordopfer. Als der Journalist Andrew Marr seinen Thriller „Der Premierminister“ schrieb, war ein tatsächlicher politischer Mord noch unvorstellbar. Umso lustvoller hat er darüber geschrieben.

Das Buch selbst ist ein wahnwitziges Gedankenexperiment, indem Downing Street 10, das Parlament, die Finanzindustrie und natürlich die Medien wichtige Zutaten. Natürlich darf das Königshaus nicht fehlen und der berühmte britische Humor. Ohne diesen wäre das Buch nicht auszuhalten. Aber der Witz und die Schärfe, mit der Andrew Marr, immerhin einer der wichtigsten britischen Politik-Journalisten, seine jahrzehntelange intime Kenntnis der politischen Akteure und Verhältnisse auf die Schippe nimmt, macht dem Leser sehr viel Spaß.

Leider ist es nicht möglich, das wichtigste des Buches zu erzählen, ohne die Wucht der Überraschungen beim Lesen des Buches zu zerstören. Denn jedes Mal, wenn man sich denkt, jetzt wird doch nicht dieses oder jenes passieren, geschieht noch etwas viel erstaunlicheres. Der Thriller macht einen atemlos. Und fassungslos, weil der Irrsinn angesichts der gerade stattfindenden Debatten um den Ausstieg aus Europa nicht mehr nur als ein Hirngespinst erscheinen, sondern mit Blick auf die Verbissenheit beider Seiten als Steigerung realen Geschehens erscheint. Natürlich hat das Buch auch Schwächen. Aber wer es jetzt anfängt zu lesen, wird vor dem 23. Juni noch fertig. Und hat dann wenigstens noch richtig Spaß am Brexit – auch wenn man ihn sich definitiv nicht wünscht.

T.C. Boyle erheitert mit einem Roman über fanatische Tierschützer

T.C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist
T.C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist

Wenn jemandem wirklich kein sinnvolles Argument mehr einfällt, dann kommt bestimmt der Spruch vom „Gutmenschen“. Erstaunlich viele, eigentlich intelligent wirkende, Menschen gefallen sich in der Attitüde, sich über andere lustig zu machen, die mehr Gerechtigkeit, weniger Umweltzerstörung oder eine Gesellschaft ohne Rassismus wollen zu diffamieren. Und das, wo es doch gar nicht so schlecht ist, wenn der Mensch gut statt böse ist.

T.C. Boyle hat in seinem neuen Roman Tierschützer und staatliche Naturparkwächter in den Blick genommen. Auf den ersten Blick sind beide Lager Gutmenschen. Die einen versuchen einige Inseln vor Santa Barbara in Kalifornien in einen Zustand zurückzuversetzen, in dem es keine Ratten an Land gab. Die kamen bei der Havarie eines Schiffes mit Treibholz an deren Küste. Und von da verbreiteten sie sich und erwuchsen zu einer Gefahr für die dortigen Vögel. Da es sich dabei  Arten handelt, die es nur auf Anacapa gibt, entschließen sich Alma und ihre Kollegen vom Park-Service, die Ratten auszurotten. Das wiederum bringt Tierschützer auf die Palme. Sie lehnen den Massenmord an den Ratten ab. Denn jede Kreatur hat ein Recht zu leben.

Aus dieser Konstellation baut T.C. Boyle eine wunderbare, teils komische, auf jeden Fall aber lehrreich unterhaltsame Geschichte. Weder die einen, noch die anderen sind wirklich gut. Alle leben sie in ihrem eigenen Kosmos und sind unfähig, die andere Seite wirklich ernst zu nehmen. Beide Seiten steigern sich in unterschiedlich begründete Rigorismen. Und wie das entsteht, wie sich das aufbaut, das ist großartig. Da sind die Protagonisten dann nichts als einfach Menschen, die sich in ihrer Kleinbürgerlichkeit einbunkern und dabei ganz vergessen, dass das Leben mehr ist, als moralische Rechthaberei.

Boyles Figuren sind wie immer klar und gut gezeichnet. Die Geschichte ist schlüssig und zwingend konstruiert. Und so wird aus „Wenn das Schlachten vorbei ist“ ein spannender Öko-Thriller mit allen notwendigen Zutaten. Aber Schiffskatastrophen, Tod, Sex und Liebe sind nicht Hauptzweck, sondern fein gewürzte Zutaten für ein großes Buch.

Was wäre wenn die DDR noch existierte? Dann dürfte Simon Urban bestimmt nicht einreisen

Simon Urban: Plan D
Simon Urban: Plan D

Was wäre wenn? Diese Frage muss sich der Historiker verkneifen. Der Schriftsteller aber darf sie nicht nur stellen, er kann sie auch beantworten. Aber nur, wenn der erzählen kann. Simon Urban kann erzählen. Und wie!

Für einen Debüt-Roman ist es fast schon zu gut, was der Marketing-Texter Urban (Jahrgang 1975) da abgeliefert hat. Ich muss gestehen, dass ich mich zunächst nicht so recht an das Buch wagte, weil mir der Klappentext doch etwas zu krude vorkam. Doch kaum hatte ich angefangen, wollte ich nicht mehr aufhören. Die Folge:  Vier eindeutig zu kurze Nächte!

Simon Urban lässt im Oktober 2011 einen Mord geschehen. Das könnte ja in jedem Krimi passieren. Aber eben nicht in der DDR. Die existiert nach der bekannten Krise von 1989/90 bei Urban noch immer. Egon Krenz ist noch immer Staatsratsvorsitzender, Sarah Wagenknecht ist Schauspielerin und Oskar Lafontaine Kanzler der Bundesregierung in Bonn. Dieses Szenario wirkt anfangs etwas seltsam, entfaltet aber dann auf den mehr als 500 Seiten eine immer größere Faszination.

Das Mordopfer ist ein Professor, der vor der „Wiederbelebung“, so nennt Urban die Phase nach der zweiten Mauerschließung 1992, in die DDR ka, um Krenz zu beraten. Gefunden wird das Opfer erhängt an einer Gazprom-Pipeline in Köpenick. Hintergrund des Mordes sind Verhandlungen über neue Erdgaslieferverträge.

Neben dieses wunderbar skurrilen und bis ins Detail ironisch-überzeugenden Rahmens überzeugen vor allem die Figuren. Der ermittelnde Hauptmann Wegener und sein scharf beobachtetes Liebesleid, an seiner Ex, in die er alle Verlustängste und erotischen Phantasien legt, ist ebenso großartig wie die alle anderen Figuren vom Stasi-Major bis hin zum Terroristen in der DDR. All das ist wirklich wunderbar, packend erzählt. Und neben de m eigentlichen Thriller eine feine intellektuelle Herausforderung. Schließlich will ständig überprüft werden, ob das „Was-wäre-wenn“ auch stimmen könnte. Und siehe da: es könnte! Immerzu. Deshalb: Lesen! Unbedingt! (Und danke Mathias für den Tipp und da Buch!)

Yishai Sarids Thriller erschüttert israelisches Selbstverständnis

Der Nahostkonflikt zieht sich nun schon seit mehr als 60 Jahre hin. Sowohl bei Palästinensern als auch bei Israelis hat er tiefe Furchen in die Wahrnehmung des Anderen gezogen. Der Israeli Yishai Sarid (45) erforscht in seinem Thriller „Limassol“ genau diese Verwerfungen.

Sarid war Offizier der israelischen Armee. Sein Geschäft dabei war die Nachrichtenbeschaffung und Auswertung. Anschließend hat er Jura studiert und als Staatsanwalt und Anwalt gearbeitet. Seine Kenntnisse und Erfahrungen prägen auch seine Hauptfigur, einen auf Selbstmordattentäter spezialisierten Schabak-Mitarbeiter. Für ihn ist das wichtigste, Anschläge zu verhindern. Dafür schreckt der Ich-Erzähler weder vor Folter bei den Verhören noch Mord zurück.

Er und seine Kollegen beim Geheimdienst fühlen sich im Recht. Das wird auch von der Staatsanwaltschaft normalerweise so gesehen. Vertuschung von Gewalt an palästinensischen Häftlingen ist Alltag. Doch in dieser Atmosphäre der Gewalt und gleichzeitigen Gewaltverhinderung verändert sich der Ich-Erzähler. Seine Ehe geht in die Brüche. Ihm fehlen die Worte, um seiner Frau zu erzählen, was ihn beschäftigt. Und selbst wenn er reden könnte, dürfte er es nicht.

In dieser Verfassung wird er auf Daphna angesetzt. Die Friedensaktivistin hat Kontakt zu einem palästinensischen Schriftsteller, der an Krebs erkrankt ist. Dessen Enkel wiederum ist ein wichtiger Planer von Selbstmordattentaten. Indem er über Daphna dafür sorgt, dass der alte Mann eine vernünftige Behandlung in einem israelischen Krankenhaus bekommen kann, erhofft er sich, an den Sohn zu kommen – und ihn auszuschalten. Oder besser gesagt: zu erschießen.

Der Mann vom Schabak verliebt sich in Daphna. Sie erwidert die Gefühle. Der Dichter ist ein feiner Mann, der keinem Feindbild entspricht. Und so kommen die Grenzen zwischen Gut und Böse ins Rutschen. Gewissheiten lösen sich auf. Selbstverständlichkeiten werden zu Fragen über Leben und Tod.

Yishai Sarid schildert dies alles ohne große Aufregung. Die Ungeheuerlichkeit der plausiblen Geschichte sorgt für die Spannung. Der Stress des Ich-Erzählers bestimmt die Atmung des Lesers. Die Ratlosigkeit angesichts des Konflikts bleibt natürlich. Aber ein ganz kleines bischen besser kann man ihn nun verstehen.

Yishai Sarid: Limassol. Kein & Aber: 16,90 Euro

MOZ-Rezension…

Andreas Eschbach beschwört das Ende des Erdöl-Zeitalters

Andreas Eschbach: Ausgebrannt
Andreas Eschbach: Ausgebrannt

Die Ölkrise hat die Welt fest im Griff. Steigende Benzinpreise und keine Aussicht auf eine dauerhaft sichere Ölversorgung beunruhigen Wirtschaft und Verbraucher. Andreas
Eschbach hat mit „Ausgebrannt“ einen Thriller über das Versiegen der Ölversorgung
geschrieben, der viel von dem vorweg nahm, was jetzt in der Zeitung steht. Die junge Cottbuser Tageszeitung 20 cent sprach mit dem Autor.

Überall in Europa blockieren Lkw-Fahrer Autobahnen, in Spanien kam es sogar zu Toten.
Die Realität des Sommers 2008 liest sich wie ein Teil Ihres Romans.

Ja, aber wie ein ziemlich weit vorn liegender Teil. Das, was zur Zeit passiert, sind alles noch Peanuts im Vergleich zu dem, was passieren wird, sobald es richtig abwärts geht mit
der Ölförderung.

Auch die Geschichte mit den französischen Fischern konnten wir schon bei Ihnen lesen.
Wie haben Sie Ihr Szenario vom ausgehenden Öl entwickelt?

Das war so schwierig nicht, schließlich ist schon seit Jahrzehnten klar, dass es sich bei
Rohöl um eine endliche Ressource handelt, die irgendwann zur Neige gehen muss. Zumal
wir diesen Rohstoff ja mit ungeheurer Geschwindigkeit verbrauchen, viele Millionen Liter
jeden Tag. Und weil das eben seit Jahrzehnten klar ist, existiert natürlich auch schon ungeheuer viel Literatur zu diesem Thema; alle Aspekte sind längst diskutiert und gründlich von allen Seiten beleuchtet worden.

Was waren Ihre wichtigsten Quellen?

Da müsste ich nachsehen und lange grübeln, welches Buch wie wichtig war. Auf jeden Fall
waren Bücher wichtiger als Internetquellen, soviel kann ich sagen. Und das Bemerkenswerteste fand ich, dass ich gar nicht lange danach suchen musste: Das meiste von dem, was ich verwendet habe, stand schon lange in meinem Bücherschrank! Das scheint mir irgendwie eine Metapher zu sein für das Grundproblem des Ganzen: Dass wir keinen Plan B, keine Alternative zum Öl entwickelt haben, sondern es vorziehen, die Augen vor dem Problem zu verschließen.

Und wann sind Sie auf die Idee gekommen, daraus einen Roman zu schreiben?

Ich bin in irgendeinem Buch auf den Satz gestoßen, mit dem mein Roman anfängt: Auch mit dem letzten Tropfen Benzin kann man noch beschleunigen. In diesem Moment stand mir die Grundstruktur der ganzen Geschichte vor Augen, mit einem Schlag. Und wenn so etwas passiert, dann ist klar, den Roman muss man schreiben.

Wenn Sie nun die Realität mit Ihrem Szenario vergleichen, wo lagen Sie richtig, wo falsch?

Falsch liege ich – wobei mir das von vornherein klar war und ich dazu nur sagen kann: Gott
sei Dank! – mit dem Szenario,dass das saudische Öl auf einen Schlag versiegt. Die Möglichkeit, dass das passieren könnte, hat nach Aussagen von Experten immer bestanden, aber wie es aussieht, haben es die Saudis hingekriegt, das zu vermeiden. Wobei ihre Förderung zurückgeht, das haben sie inzwischen eingeräumt. Mit dem Rest liege ich, fürchte ich, richtiger als uns lieb sein kann.

Sie sind sehr pessimistisch, wenn es um neue Ölfelder geht. Warum?

Schauen Sie, selbst wenn ein Ölfeld gefunden wird, das eine Milliarde Barrel Öl enthält, was dann schon in den Medien berichtet wird, so selten passiert es, dann dauert es erstens
noch ziemlich lange, ehe das Öl erschlossen werden kann, und dann deckt diese Menge den
Weltbedarf rechnerisch trotzdem nur gerade mal zwei Wochen. Es ist einfach so, dass seit
Jahren mehr Öl verbraucht als neu gefunden wird – das bestreiten übrigens nicht einmal
die Ölkonzerne selbst, und auch nicht, dass das in der Natur der Sache liegt. Die Kurve
der Funde geht schon lange nach unten, die Kurve der Förderung muss ihr also zwangsläufig folgen.

Dass das Verbrennen von Erdöl auch für das Klima eine Katastrophe ist, haben Sie in
Ihrem Thriller ausgelassen.

Es kommt nur einmal kurz vor. Das Buch ist schon so dick genug. Und ich bin mir nicht
sicher, welche der beiden Entwicklungen bedrohlicher ist – das Versiegen des Öls oder die
Erwärmung des Erdklimas. Ich sehe da zwei Schneiden einer Schere auf uns zukommen.

Al Gore will es in zehn Jahren schaffen, die USA von der Droge Öl zu entziehen. Ist das
realistisch oder so fantastisch wie ein schlechter Roman?

Nun, wenn es darum ging, irgendwelche gigantischen und allgemein für unmöglich gehaltenen Projekte durchzuziehen, haben die Amerikaner den Rest der Welt in der Vergangenheit immer zu verblüffen gewusst. Ob sie das allerdings heutzutage noch drauf haben, mit einer entkernten und doch eher labilen Wirtschaft, weiß ich nicht. Es wäre zu wünschen. Mehr gespannt bin ich aber auf die Schweden, die ja von Öl UND Atomkraft wegkommen wollen. Schweden, man stelle sich vor! Mit Solarenergie ist dort ja nicht viel zu holen.

Haben Sie aus Ihrem Wissen auch persönliche Konsequenzen gezogen? Wie heizen Sie?
Wie bewegen Sie sich fort?

Ich bin geborener Schwabe, da neigt man ohnehin zur Sparsamkeit. Aber das Haus, das
wir gekauft haben, ist in der Tat noch mit einer Ölheizung ausgestattet, und wir leben auf
dem Land in einer Gegend, wo man ohne Auto verloren ist.

Wollen Sie das ändern?

Natürlich. Bloß: Was macht man stattdessen? Das ist ja gerade das Problem.

Erinnerungslücken zeigen des Tücken des Systems

Alex hat mit seinem Freund einen ganz großen Plan. Sie wollen einen Virus ins Computersystem einer Bank einschleusen. Damit soll das internationale Finanzsystem zum
Einsturz gebracht werden. Doch dieser Anschlag bekommt Alex nicht.

Er wacht im Krankenhaus auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Erst langsam kommt die Erinnerung zurück. Doch ist das, was Alex denkt, auch das, was tatsächlich passierte? Die Zweifel mehren sich, als seine Freundin sagt, dass es zwischen ihnen aus und vorbei
sei.

Alex unterzieht sich im Krankenhaus einer neuen Methode, mit der die Erinnerungen zurückkommen sollen. Doch das alles kommt ihm von Tag zu Tag merkwürdiger vor. Was geht in seinem Kopf vor? Erst als er die Aufzeichnung einer Session zufällig sieht, dämmert
ihm, was da mit ihm gemacht wird. Romed Wyder hat Lücke im System inszeniert. Als Vorlage hat er nach eigenen Angaben eine wahre Begebenheit gewählt, die aber vollständig anonymisiert worden sei. Das Risiko sei ansonsten zu groß gewesen. Ob das nun ein dramaturgischer Gag ist oder aber stimmt, ist nicht klar. So wie auch alles, was im Film als Wahrheit daherkommt, ständig infrage gestellt wird.

Lücke im System ist ein richtig guter Thriller, der mit der Manipulation der Erinnerung spielt. Und das in einem Umfeld, das Angst macht. Die jungen Darsteller sind völlig unverbraucht und überzeugen alle. Und das alles ohne künstliche Effekte. Die hat dieser Film nicht nötig.

Sheila Quigley brilliert mit „Lauf nach Hause“

Debüts sind häufig problematisch. Junge Autoren schreiben meist autobiografisch, was sie selbst schon erlebt haben – und oft ist das nicht viel. Anders bei Sheila Quigley. „Lauf nach Hause“ ist ein ungewöhnlicher Thriller, der von Quigleys Biografie profitiert, ohne zu dominieren.

Heldin Kerry ist 16 und will mithilfe des Sports der Armut und dem Suff der Mutter in Newcastle entgehen. Als ihre Schwester (13) entführt wird, macht sie sich auf die Suche nach ihr – und kommt den dunklen Seiten der Familie auf die Spur. Quigley hat die Armut selbst erlebt. Das macht das Buch authentisch.

Doch die vielen überraschenden Wendungen, mit denen die Leser gefesselt werden, fallen nur einer guten Autorin ein.

Sheila Quigley: Lauf nach Hause. dtv, 14 Euro