Die Hängematte – ein seltenes Sommergefühl

Meine Hängematte.
Meine Hängematte.

Die Sonne steht schon tief. Dennoch kann sie noch Kraft entwickeln. Und Wärme, wie sie in diesem Sommer so selten war. See oder Hängematte ist die Frage. Es wird das schöne schaukelnde Gefühl. Das einzig blöde an so einer Hängematte ist das auslaufende Schaukeln. Man nimmt Schwung, schwingt von rechts nach links und genießt das flaumige Gefühl im Bauch. Aber er dauert nicht lang, dann lässt genau das nach. Denn der Schwung verebbt.

So liegt man in der Matte und grübeltg, wie es sich wieder herstellen lässt. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Aufsetzen und Schwung holen wie beim Schaukeln. Das Problem: Man muss aufhören zu liegen. Oder aber man muss rechtzeitig eine Stange, einen Rechen oder etwas vergleichbare langes neben sich gelegt haben. Dann kann man Schwung holen wie ein stakender Kahnfährmann im Spreewald; nur liegend.

Der Nachteil: Beim Aufheben der Stange darf man nicht aus der Matte kippen. Und wirklich erholsam ist das Bewegen der Hängematte auch nicht. Aber eigentlich sind das Luxusprobleme. Wobei es schon Luxus ist, sich die Zeit zu nehmen und einfach zwischen den Bäumen zu liegen und etwas zu schwingen. Also Luxus im Luxus. Schön, wenn man solche Sorgen hat.

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