Magere Ergebnisse

Als großen Erfolg feiern die Regierungen der Welt den Klimagipfel von Cancún. Aber was wurde da beschlossen? Auf jeden Fall nichts, was das Klima tatsächlich rettet. Die Regierungen sind sich jetzt nur darin einig, dass die seit gut einem Jahrzehnt gesicherten Erkenntnisse der Klimawissenschaftler auch für sie gelten.

Wäre in Cancún kein Klima-, sondern ein Bankengipfel gewesen, dann hätten sich die Minister nicht mit der Bekämpfung der Bankenkrise beschäftigt. Sondern nur darum gerungen, ob es sie überhaupt gibt. Bei Banken beschäftigen sich Regierungen sofort mit Krisenbekämpfung. Sie zahlen unvorstellbare Summen für die Rettung. Beim Klima aber wird nur geredet.

Angesichts der messbaren Auswirkungen der Klimaerwärmung ist das fast schon kriminell. Immerhin geht es um Leib und Leben von hunderten Millionen Menschen. Oder ist diese Dimension zu groß, als dass sie begreifbar wäre? Für uns alle nicht, nur für die Regierungen? Sonst hätten wir doch alle schon Ökostrom und würden auch sonst klimafreundlich leben.

MOZ-Kommentar…

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