Rainald Grebe seziert in Schwedt die Provinz

Schwedt ist Provinz. Niemand, der das behauptet, wird damit den Schwedtern auf die Füße treten. Wenn Rainald Grebe das sagen würde, wären sie ihm zumindest nicht böse. Seit er in seinem Brandenburg-Lied das Autohaus in Schwedt besungen hat, sind Grebe und Schwedt fast schon ein Begriffspaar. und darauf kann dann auch der Schwedter stolz sein. Denn das ist ja auch ein Merkmal von Provinz: Auch wenn man veräppelt wird, freut man sich über die überregionale Wahrnehmung. Und wenn der Scherz zu Lasten des Provinzlers mit der eigenen Erfahrung übereinstimmt, dann passt das schon.

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Antenne Stammtisch: Gibt es Gerechtigkeit für Altanschließer?

Rechtsanwalt Frank Mittag hat das Urteil vor dem Bundesverfassungsgericht erkämpft.

„Ich will mein Recht,“ sagt einer der Betroffenen Altanschließer beim Antenne Stammtisch in Strausberg. Sein Recht ist in seinen Augen – und denen der meisten der gut 120 Zuschauer im Saal – die Rückerstattung der gezahlten Anschlussbeiträge. Seit das Bundesverfassungsgericht im Dezember 2015 zwei Cottbusern Recht gab, sind Zehntausende in Brandenburg in Aufregung. Sie wollen ihr Recht. Das ist ihnen noch wichtiger als ihr Geld. „Antenne Stammtisch: Gibt es Gerechtigkeit für Altanschließer?“ weiterlesen

Hans Keilsons Sonette einer verbotenen Liebe

Hans Keilson: Sonette für HannaLiebe in Zeiten des Untergrunds und des Exils ist immer auch ein Hoffen auf eine andere Zukunft. 1944, als Hans Keilson seine Sonette für Hanna schrieb, waren die Niederlande noch immer von den Deutschen besetzt. Hans Keilson lebte im Untergrund und lernte eine junge Frau, die sich als Jüdin vor den deutschen Mördern und ihren Helfern verstecken musste, kennen. Und er begann Hanna zu lieben. Davon zeugen die 46 Sonette, die vom S. Fischer Verlag jetzt erstmals als eigenes Buch veröffentlicht wurden. „Hans Keilsons Sonette einer verbotenen Liebe“ weiterlesen

Sören Bollmann schockt mit einem Serienmörder an Viadrina-Studentinnen

Sören Bollmann: Angst in der halben St<adtSören Bollmann hat als Krimi-Autor seine Erfüllung gefunden. Schon zum dritten Mal schickt er seinen Frankfurter Kommissar Matuszek zusammen mit dessen Słubicer Kollegen Miłosz auf Mörderjagd. Diesmal steht ein Serienmörder im Mittelpunkt des Buches. Der verbreitet Angst und Schrecken vor allem an der Viadrina, der Frankfurter Universität. Denn die drei ersten Opfer sind allesamt Studentinnen. „Sören Bollmann schockt mit einem Serienmörder an Viadrina-Studentinnen“ weiterlesen