Tocotronic lebt auf Kriegsfuß mit der Romantik

„Schall und Wahn“ heißt das neue Album von Tocotronic. Die CD der Band der Hamburger Schule und des deutschen Diskursrock erscheint am Freitag. Andreas Oppermann hat mit Texter, Gitarrist und Sänger Dirk von Lowtzow über Rock, Romantik und die Entstehung des Albums gesprochen.

Dirk, William Faulkner stand beim neuen Album mit seinem Roman „Schall und Wahn“ offenbar Pate.

Dirk von Lowtzow: Das ist ein Titel, der uns gut gefallen hat. Er spielt aber keine große Rolle.

Warum erzeugt Ihr Bezüge, wenn sie nicht wichtig sind?

Es geht eher um die Geste der Aneignung, als um das Buch. Der Titel ist einfach gut.

Dennoch gibt es Bezüge. In „Schall und Wahn“ ist eine erzählende Figur depressiv und geisteskrank. Viele Eurer Texte wirken ebenfalls depressiv.

Nein, das Album ist ja keine Romanvertonung. Es geht uns einfach um den Titel und den Prozess der Aneignung. Dabei finde ich Wahllosigkeit interessanter als offensichtliche Bezüge. Schon Faulkner hat den Titel von Shakespeare geklaut.

Im Gegensatz zu den Vorgängern ist Eure Aneignung ironiefrei.

Wenn man „Schall und Wahn“ zum Albumtitel macht, dann wird er in erster Linie Musik.

Die musikalische Bandbreite reicht von Streicherteppichen bis zu hartem Rock.

Die Klammer ist eigentlich der Sound, also der Schall. Das Album ist in gut zehn Tagen live eingespielt worden. Den Aufnahmen liegt der Versuch zugrunde, den Raum des Studios auf die interessanteste Art abzubilden. Und so den Schall zu Ehren kommen zu lassen.

Die Songs sind aber alles andere als homogen.

Für uns war es interessant, innerhalb dieser Klammer in die Extreme zu gehen. Vom folkigen Stück mit Streichern „Im Zweifel“ zum Hardcore-Song „Das Schloss“ oder dem Klassik-Rock-Song „Die Folter endet nie“. Die Klammer des gemeinsamen Klangs erzeugt eine Auffassung von Räumlichkeit.

Habt Ihr mit echten Streichern aufgenommen?

Ja, aber sie haben nicht live mit uns gespielt. Das wäre nicht gegangen. Die Band ist zu laut und die Streicher zu leise.

Wie entstehen die Ideen für die Instrumentierung innerhalb eines solchen Sound-Spektrums? Vor oder nach den Texten?

Man hat Wunschvorstellungen bestimmte Stücke mit anderen Instrumenten über das klassische Rockquartett hinaus zu erweitern. Dafür haben wir zum Beispiel von einer befreundeten Band einen Bläsersatz schreiben lassen. Bei drei weiteren Stücken war der Wunsch da, Streicherarrangements zu haben. Das ist ja auch nicht total ausgefallen. Der Einsatz solcher Elemente hat sich eher nach der Komposition gerichtet und nicht unbedingt nach dem Inhalt. Auch dabei geht es um die Vorstellung, wie sich so ein Stück musikalisch entwickeln kann.

Das Lied „Eure Liebe tötet mich“ klingt nach depressiver Selbstzerstörung.

Ausgehend von Oscar Wildes Satz „Jeder tötet, was er liebt“ versuchen wir eine Konzeption von Liebe zu entwerfen, die etwas Zerstörerisches an sich hat. Wenn es die Gesellschaft vermag, durch Liebe Menschen zu formen und zu domestizieren, dann geht es um die zerstörerische und gefährliche Seite, das Suchtpotenzial der Liebe.

Hat die Sehnsucht nach dem Tod für Euch etwas Romantisches?

So ist das nicht gedacht. Die Konzepte der Ich-Auflösung, Vielheit, des Wahns, der Verrücktheit oder Schizophrenie sind nicht romantisch. Wir betrachten Liebe analytisch. Sie wird hier nicht als erlösende Kraft vorgestellt. Mit dem Zustand von romantisch wäre ich vorsichtig, weil ich dabei an eine gewisse Sentimentalität denke. Das ist eigentlich etwas, womit wir auf Kriegsfuß stehen.

Das Album kommt quasi zum Start einer Schwarz-Gelben Regierung heraus.

Die Songs sind 2008 entstanden. 2009 haben wir die Stücke arrangiert. Wenn es einen Zeitbezug zur Gegenwart gibt, ist er prophetisch.

Das wäre Euch nicht unrecht?

Als Texter würde ich nie auf eine Regierungsbildung reagieren. Aber wenn Texte diagnostisch, prophetisch oder reflexiv in den Zusammenhang passen, dann ist das oft das Beste.

Einer dieser Kommentare ist der Song „Stürmt das Schloss“. Der Aufruf zur Revolte hat aber etwas Romantisches.

Das ist nicht romantisch im Sinne von schwärmerisch. Das Album ist sehr analytisch oder diagnostisch. Es geht um eine eigene Beschädigung.

Tocotronic: „Schall und Wahn“, erscheint am Freitag bei Universal

MOZ-Interview…

Chinesischer Öldurst treibt den Preis auf bis zu 250 Dollar

Der Erdölpreis beeinflusst die Inflation. Im Dezember belief sich die Inflationsrate auf 0,9 Prozent. Preistreiber waren Ölprodukte: Superbenzin war 16,2 Prozent teurer als 2008, Heizöl 4,4 Prozent. Andreas Oppermann hat mit Otto Wiesmann, Ölmakler an der New Yorker Warenterminbörse, über den zukünftigen Ölpreis gesprochen. Herr Wiesmann, der Ölpreis hat in den wenigen Tagen dieses Jahres Kapriolen geschlagen. Erst war er recht hoch, jetzt sinkt er gerade. Was ist los? Otto Wiesmann: Das ist einfaches Marktverhalten. Der Preis ist in kurzer Zeit um 16 Dollar gestiegen. Einem so starken Preisanstieg folgen immer Gewinnmitnahmen. Zudem sind die Bestände, vor allem in den USA, voll. Öl ist eigentlich genug vorhanden.

Liegt das Öl auf Halde?

Teilweise liegt Erdöl tatsächlich auf Tankern in den Weltmeeren auf Halde. Das ist aber nur vorübergehend der Fall.

Müssen wir mit steigenden Preisen rechnen?

Vor allem langfristig. China ist auf großer Einkaufstour auf den Rohstoffmärkten. Allein in den vergangenen beiden Jahren ist der Autobestand pro 1000 Chinesen von 24 auf 40 Fahrzeuge gestiegen.

Also fast eine Verdoppelung in zwei Jahren.

Aber China liegt mit diesen 40 Fahrzeugen auf 1000 Bürger noch weit unter westlichen Durchschnitt. Bei uns liegt er bei gut 500 Fahrzeugen pro 1000 Bürger. Da wollen die Chinesen hin. Wenn der Fahrzeugbestand nur auf 120 steigt, also auf weniger als nur ein Viertel unseres Bestandes, dann klettert der chinesischen Importbedarf pro Tag auf bis zu 16 Millionen Barrel.

So gesehen spielt der relativ kalte Winter derzeit keine Rolle bei der Preisbildung?

Der Winter hier ist nicht ganz so wichtig, Nach wie vor sind die USA der Hauptabsatzmarkt für Erdöl. Pro Bürger verbraucht das Land 25 Barrel am Tag. Dieser Wert sinkt aber zurzeit dramatisch. Anhand der Zweitwährung der USA wird das deutlich. Neben dem Dollar gibt es in den USA auch noch Essensgutscheine. Mehr als 34 Millionen US-Bürger bekommen diese. Das sind mehr als elf Prozent der Bevölkerung. An dieser enormen Zahl lässt sich ablesen, wie stark die USA in der Rezession stecken. Deshalb sinkt der Ölverbrauch in den USA so stark; im vergangenen Jahr um 60 Millionen Tonnen!

Das müsste den Ölpreis doch stabilisieren?

Auf der einen Seite sinkt der Verbrauch wie in den USA oder auch bei uns in Deutschland. Aber in den Schwellenländern steigt er eben. Und das wird stärker ins Gewicht fallen. Indien hat derzeit einen Pro-Kopf-Verbrauch von 0,76 Barrel und China einen von 1,98 Barrel. Damit stehen Indien und China ganz am Anfang einer Entwicklung, die Erdöl benötigt. In diesen beiden Ländern mit insgesamt 2,5 Milliarden Menschen wird der Ölverbrauch in den nächsten Jahren dramatisch steigen.

Ist diese Entwicklung zwangsläufig oder ließe sie sich verhindern?

Jeder Mensch hat Wünsche und Träume. Auch Inder und Chinesen wollen Kühlschränke, Fernseher und Autos. Schon deshalb wird der Verbrauch dort steigen, wie in den anderen Schwellenländern auch.

Damit erübrigen sich Gedanken über den Klimaschutz doch eigentlich?

Das darf man so nicht sehen. Der CO 2 -Ausstoß kommt vor allem aus Kraftwerken. Wenn die westlichen Industrieländer bis 2050 rund 80 Prozent des Kohlendioxid-Ausstoßes einsparen wollen, dann geht das nur, wenn keine neuen Kohlekraftwerke gebaut und bestehende stillgelegt werden. Das Erdöl ist zwar wichtig, aber im Verhältnis nicht ganz so bedeutend.

Aber dieser neue Durst nach Erdöl in den Schwellenländern führt auf jeden Fall zu einer Verknappung.

Das ist richtig. Schon jetzt erschöpfen sich die großen Erdölfelder. Die Fördermengen der großen Ölfelder schrumpfen um 7,9 Prozent pro Jahr. Es gibt sogar Staaten wie den Jemen, die fast kein Öl mehr haben. Von den Vereinigten Arabischen Emiraten wissen wir, dass die Fördermenge drastisch sinkt. 1990 gab es weltweit noch 15 Ölfelder, die täglich mehr am eine Million Barrel Erdöl abgaben. Heute gibt es nur noch zwei mit einer solch hohen Fördermenge: Burgan in Kuwait und Ghawar in Saudi-Arabien. Das ist wie bei einer Zitrone: Je stärker man presst, umso eher ist sie leer.

Dann können die Milliarden Inder und Chinesen doch gar nicht so viel Öl verbrauchen?

Das hängt vom Preis ab. Sicher ist, dass der Westen in Zukunft wesentlich weniger verbrauchen kann.

Wie wirkt sich Ihre Prognose auf Raffinerien wie in Schwedt aus?

Für sie wird die Zukunft schwer. Der Ölverbrauch wird bei uns sinken. Spätestens in 20 Jahren wird die Hälfte der Autos elektrisch betrieben werden. Dazu kommen die mit Hybridmotoren.

Erdöl spielt nicht nur im Verkehr eine zentrale Rolle, sondern auch in der Chemie.

Die deutsche Chemieindustrie hat bereits angekündigt, sich vom Erdöl entfernen zu wollen. Das ist möglich. Wir könnten uns zudem vollständig von fossilen Energieträgern trennen.

Wie entwickelt sich der Preis, wenn sich die Wirtschaft dieses Jahr tatsächlich erholt?

Der Markt wird 2010 sehr stark schwanken; zwischen 60 und 100 Dollar pro Barrel.

Setzt sich dieser Trend in den nächsten fünf Jahren fort?

Die starken Schwankungen werden bleiben. Aber sie bewegen sich wohl zwischen 60 und bis zu 250 Dollar pro Barrel.

Wann müssen wir wieder mit den Höchstpreisen von 120 bis 140 Dollar wie im Jahr 2008 rechnen?

Das wird schon im Jahr 2011 wieder der Fall sein.

Bei welchem Preis sollte man seinen Erdöltank füllen?

Wenn der Preis sich wieder den 70 Dollar pro Barrel annähert. Dann sind Heizölpreise von 50 Cent netto möglich. Dann lohnt es sich, den Tank zu füllen.

Otto Wiesmann (54) ist seit 20 Jahren Ölhändler an der Warenterminbörse Nymex in New York. Dafür muss er nicht in den USA arbeiten. Sein Schreibtisch steht in Neu Isenburg bei Frankfurt/Main. Der gebürtige Bayer ist Referent und Gastdozent an Hochschulen. 2009 erschien sein Buch „Change Peak Oil“ im Finanzbuchverlag.

MOZ-Interview…

Die Faszination der Sterne

Dieter B. Herrmann (70) kann den Blick von den Sternen nicht abwenden. Der langjährige Leiter der Archenhold-Sternwarte zu Berlin und Gründungsdirektor des Berliner Zeiss-Großplanetariums wird von nun an jeden Monat in der Kolumne „Herrmanns Himmelsblicke“ den Sternenhimmel erläutern – sowohl im Journal als auch im Video auf der MOZ-Internetseite. Mit Andreas Oppermann sprach er über die Faszination, die der Sternenhimmel ausübt.

Märkische Oderzeitung: Herr Herrmann, was sagen Ihnen die Sterne über das Jahr 2010?

Dieter B. Herrmann: Auch wenn zum Jahreswechsel viel in die Sterne geblickt wird, kann man dort dennoch nichts über die Zukunft finden. Die Sterne erzählen uns sehr viel, aber wirklich nichts über unsere direkt bevorstehende Zukunft. Astrologie hat nichts mit Wissenschaft zu tun.

Und dennoch sind die Menschen schon immer davon fasziniert.

Das ist richtig. Schon vor Jahrtausenden in der Antike hat der Mensch in den Sternenhimmel geblickt und versucht, die Bewegung der Sterne zu deuten. Das ist auch nach wie vor so. Aber wer behauptet, die Zukunft in den Sternen zu finden, erzählt Unfug. Allenfalls können Astronomen durch die Beobachtung der kosmischen Phänomene vorhersagen, wie sich unser Sonnensystem entwickeln wird. Aber da sprechen wir nicht vom kommenden Jahr, sondern von den nächsten Jahrmilliarden.

Die Vereinten Nationen hatten das vergangene Jahr zum internationalen der Jahr der Astronomie erklärt. Hat das etwas gebracht?

Ich denke schon. Vor allem in den weniger entwickelten Ländern, in denen es kaum Planetarien gibt, hat diese Initiative beachtlichen Erfolg gehabt. Damit wurde sinnvoll auf die Bedeutung der Naturwissenschaften hingewiesen.

Was genau kann solch ein Jahr der Astronomie bewirken?

Die Astronomie ist eine Wissenschaft, in der sich alle anderen bündeln. Physik, Chemie und Mathematik sind für den Astronomen genauso bedeutsam wie die Biologie. Wenn man also die Astronomie in den Fokus rückt, dann nutzt man die Faszination des Sternenhimmels, um die Naturwissenschaften generell zu stärken. Auch in Brandenburg ist wieder vom Schulfach Astronomie die Rede gewesen.

Aber ist das wirklich sinnvoll? Der Fächerkanon ist schon so voll. Die Verkürzung des Gymnasiums hat dazu geführt, dass die Kinder jetzt die gleiche Menge Stoff in einem Jahr weniger lernen sollen.

Ich sehe in der Astronomie auch eher eine Ergänzung, ein Wahlfach, das nicht zulasten anderer Fächer gehen sollte. Aber sie ist so spannend, dass sie auch die Literatur- und Geschichtswissenschaften berührt.

Gerade sprachen Sie von der Biologie als Teil der Astronomie. Glauben Sie an außerirdisches Leben?

Die Menschen sind doch schon immer von der Möglichkeit fasziniert, dass es womöglich noch anderswo Leben geben könnte. Mit welchem großen Interesse die Entdeckung von Wasser auf dem Mars kommentiert wurde, zeigt das.

Womit aber noch nicht bewiesen ist, dass es Leben, gar intelligentes Leben gibt.

Das ist richtig. Aber wir können heute mithilfe des Weltraumteleskops Hubble verfolgen, wie neue Sonnensysteme in den Weiten des Alls entstehen. Wir begreifen, dass es noch viele Planetensysteme gibt. Die meisten kennen wir noch gar nicht. Wenn man bedenkt, dass wir erst am Anfang der Weltraumforschung sind, dann halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass wir auch noch Leben im All entdecken werden. Ich weiß nicht in welcher Form. Aber dass es kein Leben außer dem auf der Erde geben sollte, scheint mir sehr unwahrscheinlich.

Damit projizieren Sie auch Wünsche in die Sterne, wie es ein Astrologe tut.

Nein. Ich spreche über wissenschaftliche Wahrscheinlichkeiten und nicht über eigene Wünsche oder Sorgen, bei denen mir der Blick in die Sterne angeblich einen Rat geben könnte. Das ist ein ganz großer Unterschied.

Würden Sie den Sternen gern einmal ganz nahe sein und selbst ins Weltall fliegen?

Nein, das muss nicht sein. Es gibt noch so viele Reiseziele auf dieser Erde, die ich gern sehen würde. Etwa in Peru oder Bolivien.

Wo sich ja auch uralte Formen der Sternenbeobachtung finden lassen.

Ja. Da haben wir es wieder. Überall, auch bei den lateinamerikanischen Hochkulturen, gab es diesen Wunsch, die Welt durch den Blick in die Sterne besser verstehen zu lernen.

Nun gibt es aber seit einigen Wochen den sehr konkreten Plan, Touristen ins Weltall zu bringen, damit sie die Erde bestaunen können. Das reizt Sie nicht?

Selbst wenn ich es spannend fände, würde mir bei diesen Preisen der Spaß vergehen. Um kurz die Schwerelosigkeit erleben zu können, sechsstellige Beträge auszugeben, das ist meine Sache nicht.

Sie haben zusammen mit einem Radiosender und einem Hörbuchverlag eine andere Form des Sternenguckens in Berlin populär gemacht …

Das Hörspielkino unterm Sternenhimmel. Aber das war nicht meine Idee. Sie wurde an uns herangetragen. Anfangs war ich sehr skeptisch. Aber ich habe mich eines Besseren belehren lassen. Die Menschen strömen auch nach Jahren noch in diese Veranstaltungen.

Was macht den Reiz aus? Hörbücher kann man auch anderswo hören.

Aber dieses Gemeinschaftserlebnis unter einem großen Sternenhimmel scheint etwas Besonderes zu sein. Die Möglichkeit, sich ganz auf das Gehörte konzentrieren zu können und allenfalls die Gedanken zu den Sternen schweifen zu lassen, hat vielleicht etwas von einer romantischen Sommernacht. Für das Planetarium hat es natürlich den Effekt, dass durch diese neue Form von Veranstaltung neue Besuchergruppen erschlossen werden. Manch einer kommt vielleicht dann auch zu einem normalen Planetariumsbesuch. Und ganz nebenbei ist das Hörspielkino natürlich eine zusätzliche Einnahmequelle.

Ab sofort wollen Sie die Leser der MOZ mit Ihrer Begeisterung für den Sternenhimmel anstecken.

Ich finde das wunderbar, dass die MOZ das Jahr der Astronomie mit einer monatlichen Serie fortsetzt.

Was wollen Sie erläutern?

In meiner Kolumne „Herrmanns Himmelsblicke“ werde ich den Sternenhimmel des Monats erklären. Dabei geht es um Sternbilder und um die Geschichten, die sich hinter diesen Sternbildern verstecken. Außerdem will ich versuchen, auf besondere astronomische Besonderheiten hinweisen, die sich in diesem Monat entdecken lassen.

Sie schreiben nicht nur für die MOZ. Sie stehen auch vor der Kamera.

In der Videokolumne konzent­riere ich mich auf das Sternbild des Monats. Jeder Monat bietet einen eigenen Blick in den Himmel. In der ersten Folge erzähle ich vom Januarhimmel und dem Orion. Ich bin sehr gespannt, wie das ankommt.